CHRISTOPH  VOY

 

About

The Glitter on the Snow


Seit 25 Jahren bin ich Fotograf. Seit 25 Jahren arbeite ich an meinen Bildern.

Ich fotografiere Porträts. Oft für Magazine oder Künstler. Oft eingebettet in Reportagen. Meine Ausbildung ist eher klassisch. Ich habe Kommunikationsdesign studiert mit dem Schwerpunkt Fotografie. Danach habe ich mir das Artbuying und die Kreation bei Jung von Matt in der Werbung angeschaut. Als Autodidakt habe ich mir dann die Dunkelkammertechnik und das Studiolicht erarbeitet.
Schon während meiner Studienzeit bin ich nachts durch die Clubs gezogen und habe Musiker fotografiert. Sehr klassisch im Stil der Jazzfotografen der Sechziger. Mir ist wichtig, nicht nur abzubilden, sondern Gefühle zu vermitteln. Wie die Gonzo-Journalisten, die ich konsumierte, ging es mir um meine subjektive Wahrnehmung des Ereignisses. Bei den Konzerten hat mich vor allem die anarchistische Freiheit und Kraft gekickt. Die grobkörnigen Schwarz-Weiß-Doppelbelichtungen, die daraus entstanden sind, haben mir meinen ersten Job als Fotograf für das Fashion-Magazin Style and the Family Tunes eingebracht.
Es kamen immer mehr Musikmagazine in mein Portfolio. Man muss vor allem INTRO und den Musikexpress erwähnen. Von diesem Zeitpunkt an war es eine wilde Jagd, und meine Liebe für das Nachtleben brachte mich schließlich mit dem damals weltweit einflussreichsten Jugendmagazin zusammen. Ich durfte mich maßgeblich an der Gründung des deutschen Ablegers des VICE Magazins beteiligen. Auf einmal stand mein Name im selben Impressum wie alle internationalen Fotografen, die mich beeinflusst hatten. VICE schloss damals mehr kommerzielle Türen für einen Fotografen, als dass es sie öffnete. Aber man war VICE-Fotograf, und damit war stilistisch und inhaltlich alles gesagt. Ich hatte die Anarchie, Freiheit und Kraft, die mich bei Konzerten so reizte, in der Dokumentation gefunden. Mit VICE kam dann der Schritt, diesen Style kommerziell zu nutzen. Für mich hieß das Fashion und Rap. Ich bin dann zehn Jahre bei Rap geblieben und habe für das Label Beat the Rich gearbeitet. K.I.Z., Casper und Kraftklub. Fünf goldene und eine Platin-Schallplatte.
Währenddessen gehörten das Red Bulletin und INTRO zu treuen Begleitern. Ich war zwei Jahre Moderedakteur für SPEX und habe mit Max Dax als Chefredakteur zwölf Seiten Mode zweimonatlich betreut, produziert und fotografiert. Seitdem arbeite ich mit und für Künstler aller Sparten. Für Magazine wie Monopol, Blau, Stern, Focus und online für den wunderbaren INTRO-Überlebenden KAPUT. Für Kulturinstitutionen wie das Hebbel am Ufer, das Medienboard Berlin, das Kulturhaus Peter Edel und Gamut INC. Für wunderbare Musiker wie Milliarden, Kreator oder Howe Gelb.

Ich freue mich auf mehr tolle Kunden und Mitstreiter, um weitere 25 Jahre an meinen Bildern arbeiten zu können.


Christoph Voy
Raumerstr. 31 
10437 Berlin
Tel. 0049 170 28 56 338
voy@christophvoy.com
www.christophvoy.com

Agency/Agentur:
AVENGER PHOTOGRAPHERS

Tel +49 89 614 684 77
Mob +49 172 9331749
www.avenger-photographers.com
sylvia@avenger-photographers.com



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